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  • Baufinanzierung mit persönlicher Beratung

    400 Banken bei einem Ansprechpartner - Norddeutschen Hypokontor aus Hamburg

    Sie wollen Ihren Traum von den eigenen vier Wänden in Hamburg verwirklichen und stehen nun vor der Aufgabe, Ihr Immobilien- oder Bauprojekt zu finanzieren? Wir helfen Ihnen dabei, die passende Baufinanzierung für Ihr Vorhaben zu finden. Wir beraten Sie bei Ihrem Investment in die Zukunft. Finanzieren Sie nicht weiterhin das Einkommen Ihres Vermieters oder die Renditen von Anlegern, sondern genießen Sie Freiheit auf dem eigenen Grundstück in Ihrer eigenen Immobilie. 

    Eine Baufinanzierung können Sie auch in Hamburg bereits mit mittlerem Einkommen gestalten, mindestens ein gesichertes Einkommen ist dabei eine solide Grundlage. Als Baufinanzierungsexperten begleiten wir Sie durch den gesamten Finanzierungsprozess Ihres Bau- oder Kaufprojektes und gehen mit Ihnen alle möglichen Optionen durch, um Ihr maßgeschneidertes Immobilienfinanzierungspaket zu entwickeln.

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    So gelingt Ihre Baufinanzierung in Hamburg im Handumdrehen

    Wenn Sie ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen, werden Sie früher oder später mit der Finanzierung Ihres Vorhabens konfrontiert. Die optimale Immobilienfinanzierung für Ihr Kauf- oder Bauprojekt in Hamburg zu finden ist auf den ersten Blick sehr kompliziert. Wir helfen Ihnen, sich in der Vielfalt verschiedener Angebote und Banken zurechtzufinden, und zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wobei es bei der Planung wirklich ankommt. Wir lassen Sie in der komplizierten Welt der Baufinanzierung nicht allein und finden gemeinsam mit Ihnen aus sämtlichen Kreditangeboten die beste Lösung für Ihr Finanzierungsvorhaben.

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    Gewinnen Sie einen Überblick über Ihren Finanzstatus

    Eine Immobilienfinanzierung ist eine langfristige finanzielle Verpflichtung. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zuerst einen Überblick über Ihre eigene finanzielle Situation und damit den Gestaltungsspielraum für Ihre Baufinanzierung zu machen und erst danach nach einem passenden Grundstück bzw. Ihrer Wunschimmobilie in Hamburg zu suchen. So ist sichergestellt, dass die Finanzierungskosten auch dauerhaft in Ihr Budget passen. Kontaktieren Sie uns dazu gern. In einem Erstgespräch ermitteln wir mit Ihnen gemeinsam Ihren möglichen Finanzierungsrahmen. Alternativ können Sie auch unseren Budgetrechner nutzen oder aber mit den folgenden Schritten Ihr Finanzierungspotenzial berechnen.

    Wenn Sie bereits ein Haushaltsbuch führen, haben Sie es etwas leichter, aber auch mit den letzten Kontoauszügen lässt sich Ihre finanzielle Belastungsgrenze herausfinden. Sollten Sie bei all den Zahlen und Formeln durcheinander kommen, helfen wir Ihnen selbstverständlich bereits in dieser Phase Ihrer Baufinanzierung.

    Ermittlung Ihrer Einnahmen

    Ermittlung Ihrer Ausgaben

    Ermittlung Ihrer maximalen Finanzierungssumme und Monatsraten

    1Ermitteln Sie Ihre Einnahmen

    Zur Deckung Ihrer Lebenshaltungskosten und zur Finanzierung des späteren Immobilienprojektes dienen sämtliche Einnahmen Ihres Haushaltes. Dazu gehören in erster Linie natürlich Ihr monatliches Gehalt oder im Idealfall Ihre monatlichen Gehälter. Dazu kommen Einnahmen aus etwaigen nebenberuflichen Beschäftigungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Sollten Sie Kinder haben, gehört auch das Kindergeld dazu. Wir raten dazu, vorsichtig zu kalkulieren und von der Einbeziehung zeitlich befristeter Zahlungen oder risikobehafteter und Schwankungen unterliegender Einnahmen beispielsweise aus dem Aktienmarkt abzusehen.

    2Ermitteln Sie Ihre Ausgaben

    Veranschlagen Sie Ihre Ausgaben keinesfalls zu niedrig. Neben den laufenden Kosten ist unbedingt ein Puffer für gegebenenfalls anfallende Reparatur- oder Anschaffungskosten für Haus, Auto oder Haushaltsgeräte einzuplanen, um die Bedienung der monatlichen Raten Ihrer Baufinanzierung nicht in Gefahr zu bringen. Laufende Kosten, die Sie in jedem Fall zu berücksichtigen haben, sind unter anderem:

    • Wohnnebenkosten wie Wasser, Strom, Heizung, Müllbeseitigung etc.
    • Versorgung mit Lebensmitteln
    • Kleidung
    • Erhaltung der Mobilität (Benzinkosten, Monatstickets etc.)
    • Versicherungen
    • Rücklagenbildung
    • Vereinsbeiträge, sonstige durch Freizeitaktivitäten anfallende Kosten
    3Ermitteln Sie Ihre maximale Finanzierungssumme und Monatsraten

    Ihr monatliches Finanzierungspotenzial errechnen Sie nun einfach aus der Differenz Ihrer Einkünfte und Ausgaben. Mit folgender Formel können Sie einen ungefähren Kreditrahmen errechnen:


    Ihre zu zahlende Monatsrate lässt sich mit der ausgerechneten Kreditsumme bestimmen. Dazu addieren Sie Zins- und Tilgungssatz und multiplizieren ihn mit dem Darlehensbetrag. Das Ergebnis ist die Annuität, sprich der jährlich zu zahlende Betrag. Dividieren Sie diesen durch 12, erhalten Sie die zu leistenden monatlichen Raten Ihrer Baufinanzierung, die sich mit Ihrem Finanzierungspotenzial decken sollten:

    Suchen Sie sich professionelle Beratung für Ihre Baufinanzierung

    Nachdem Sie sich einen Überblick über Ihre finanzielle Ausgangslage gemacht haben, geht es in die Detailplanung. Auf Ihrer Suche nach dem passenden Baufinanzierungsangebot in Hamburg können unsere umfangreichen Baufinanzierungsrechner eine gute Hilfe sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
    Zur Auswahl der für Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse passendsten Baufinanzierung empfehlen wir Ihnen, sich umfassend und kompetent beraten zu lassen, unabhängig davon, ob Sie ein neues Haus bauen, eine neue oder eine bestehende Immobilie, zum Beispiel eine Eigentumswohnung kaufen möchten. Denn so viele Anbieter es im Markt gibt, so viele Besonderheiten und Unterschiede gibt es auch.

    Eine Finanzierungsberatung beim Norddeutschen Hypokontor zielt darauf ab, Ihnen Orientierung zu bieten und Ihnen als zuverlässiger Partner durch alle Phasen Ihrer Baufinanzierung zur Seite zu stehen. Bei uns können Sie sich auf individuelle, transparente und fachgerechte Beratung verlassen. Aus vielen Ideen und Angeboten entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein neues Konzept, das Ihren Zielen, Wünschen und Möglichkeiten entspricht und bereiten die Finanzierungsanfrage vor. Wir sind erst zufrieden, wenn Sie es sind.

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    Wie hoch muss Ihre Baufinanzierung sein?

    Sie bauen oder kaufen zum ersten Mal eine Immobilie und haben keine Vorstellung davon, wie hoch die tatsächlich anfallenden Kosten anzusetzen sind? Damit sind Sie nicht allein. Oft werden bei einer Baufinanzierung lediglich das Baugrundstück und die Baukosten zugrunde gelegt, ohne sämtliche Nebenkosten zu beachten. Wir begleiten Sie von Anfang an darin, eine fundierte und realistische Baufinanzierung zu planen, um Ihnen die unangenehmen Zusatzkosten einer Nachfinanzierung zu ersparen.

    Zusammensetzung Ihrer Baukosten

    Die Kosten für Ihr Bauprojekt setzen sich aus dem Grundstückspreis, den Erwerbsnebenkosten, den Baukosten, den Baunebenkosten und den Kosten für die Außenanlagen zusammen. All diese Komponenten müssen Sie bei der Beantragung einer Baufinanzierung im Blick behalten, damit keine Finanzierungslücken entstehen. Das haben Sie noch nie gemacht? Keine Sorge, damit sind Sie nicht alleine. Wir stehen Ihnen mit all unserer Erfahrung zur Seite und helfen Ihnen, den richtigen Betrag zu kalkulieren.

    Grundstückskosten und Nebenkosten des Kaufs

    Die Grundstückspreise variieren regional sehr stark. Alleine innerhalb Hamburgs wurden im Januar 2019 Grundstücke zu einem Quadratmeterpreis zwischen 308 und 956 Euro angeboten. Dazu müssen Sie die Grunderwerbssteuer von aktuell 4,5 Prozent des Kaufpreises (bundesweit zwischen 3,5 und 6,5 Prozent) zahlen sowie Kosten für Notar und Grundbucheintrag in Höhe von 2 Prozent des Kaufpreises einplanen. In vielen Fällen kommt noch eine Maklercourtage hinzu, welche Sie ebenfalls berücksichtigen sollten.

    Baukosten und Baunebenkosten

    Der finanzielle Aufwand für Ihr Bauprojekt ist sehr stark von der Größe und Bauart Ihrer geplanten Immobilie abhängig. Gibt es Altbauten abzureißen? Planen Sie eine Unterkellerung? Möchten Sie Ihre Außenanlagen mitgestalten lassen? Zudem gibt es auch hier sehr starke Regionaleffekte. Wir empfehlen Ihnen bei Ihrer Baufinanzierung eines Neubaus eine genaue Planung. Bauen Sie ein Haus mit einem Bauträger, informieren Sie sich rechtzeitig, welche Kosten über den Werkvertrag abgedeckt sind. Im Regelfall finden Sie diese Informationen in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Häufig sind z. B. Kosten für Malerarbeiten oder eine Sonderausstattung zusätzlich zu berücksichtigen.

    Holen Sie eine Vorabschätzung zur Finanzierung ein

    Der Verkaufszeitraum für eine Immobilie hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Darum empfehlen wir Ihnen, die bisher beschriebenen Vorarbeiten gründlich zu erledigen und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt Ihre Finanzierung zu planen. Lassen Sie sich zu Themen wie der möglichen Darlehenshöhe, Zinsbindung, Monatsrate, bereitstellungszinsfreier Zeit oder Sondertilgungsoptionen und staatlicher Förderung so beraten, dass Ihr Finanzierungskonzept grundsätzlich steht und Sie sich damit wohlfühlen. Besprechen Sie mit Ihrem Berater, welche Unterlagen zur Beantragung der Finanzierung nötig sind, und stellen Sie diese so weit wie möglich zusammen, damit Sie optimal für den Erwerb Ihrer Wunschimmobilie vorbereitet sind. Mit einem Plan zur Baufinanzierung erhöhen Sie Ihre Chancen auf der Suche nach Ihrem Eigenheim drastisch. Natürlich unterstützen wir Sie bei diesem Schritt.

    Zinsentwicklungen und Eigenkapital

    Die Höhe der Zinsen ist außerdem stark davon abhängig, wie viel Eigenkapital Sie in Ihre Baufinanzierung einbringen möchten. In der Regel verlangen die Banken je weniger Zinsen, desto höher der Eigenkapitalanteil Ihrer Immobilien- oder Baufinanzierung ist.

    Wir empfehlen Ihnen, mindestens die Nebenkosten (Notar, Grunderwerbssteuer, Makler) aus Eigenkapital in Ihre Baufinanzierung einzubringen. Sollte das mal nicht möglich sein, finden wir aber auch eine Lösung. Grundsätzlich gilt jedoch: Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, umso günstiger wird Ihre Finanzierung. Sie kennen sich mit Zinsen und Zinsrechnung nicht aus? Kein Problem, dafür sind wir ja da.

    Sichern Sie sich Ihre staatliche KfW-Förderung

    Eigentum zu erwerben ist nicht nur Ihr persönlicher Wunsch, sondern auch ein Ziel deutscher Politik. Aus diesem Grund werden Ihnen vom Staat über die staatliche Förderbank KfW verschiedene zinsgünstige Kredite und Zuschüsse gewährt, abhängig von Ihrem Bauvorhaben. So können Sie beispielsweise für den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände Baukindergeld in Höhe von 12.000 Euro pro Kind (gestaffelt über zehn Jahre á 1.200 Euro) beantragen, wenn Ihr Haushaltseinkommen (berechnet wird hier das durchschnittliche zu versteuernde Einkommen der letzten zwei Jahre) 90.000 Euro nicht übersteigt.

    Bei Kaufvorhaben erhalten Sie außerdem Zuschüsse für das energieeffiziente Sanieren der vorhandenen Baumasse oder altersgerechte Umbauten. Ähnliche Zuschüsse und weitere Fördermittel können Sie für einen Neubau beantragen, unabhängig davon, ob Sie eine neue Immobilie kaufen oder selbst bauen wollen. Die maximale Kreditsumme der KfW ist zwar pro Immobilienprojekt begrenzt, wird allerdings über Ihre kreditgebende Bank bereitgestellt, sodass sich beispielsweise ein Annuitätendarlehen problemlos mit dem KfW-Kredit kombinieren lässt.

    Mandy Fink

    „Ich berate Sie gern zu Ihrer staatlichen KfW-Förderung“

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    Welche Art der Baufinanzierung passt zu Ihnen?

    Im besten Fall sollten Sie sich schon darüber im Klaren sein, ob Sie neu bauen oder kaufen wollen, bevor Sie sich auf die Suche nach Ihrem Immobilienprojekt in Hamburg machen. Abhängig davon und von Ihrer finanziellen Situation bietet sich Ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Arten der Baufinanzierung. Den Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zur Baufinanzierung zu behalten kann kompliziert werden, deswegen stehen Ihnen unsere Experten jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die gängigste Art der Baufinanzierung in Hamburg ist das Annuitätendarlehen. Wir stellen Ihnen bereits hier diese und weitere Finanzierungsmöglichkeiten für Ihren Baukredit vor.

    Das Annuitätendarlehen

    Die Standardausprägung der Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen. Dieses zeichnet sich durch die immer gleichbleibenden Monats- oder nach Wunsch auch Quartalsraten aus. Diese Rate setzt sich wie zuvor beschrieben aus den Zinsen für das aufgenommene Darlehen sowie der Tilgung dieses Betrages zusammen. Für Sie bedeutet das praktisch, dass der Zinsanteil an den monatlichen Zahlungen zu Anfang deutlich größer ist als der Tilgungsanteil. Dieses Verhältnis kehrt sich im Laufe des Finanzierungszeitraums um, da die ursprünglich aufgenommene Kreditsumme durch die monatlichen Zahlungen immer geringer wird.

    Welche Vorteile bietet mir das Annuitätendarlehen?

    Das Annuitätendarlehen bietet Ihnen durch die immer gleichbleibenden Monatsraten bis Vertragsende maximale Planungssicherheit für Ihre Baufinanzierung. Dafür sorgt zusätzlich die Zinsbindung, die in der Regel für einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren vereinbart wird. Wenn Sie in diesem Zeitraum nicht die vollständige Darlehenssumme tilgen wollen oder können, steht schon von Beginn an die Restschuld fest, über die Sie eine Anschlussfinanzierung benötigen. Wir sind Ihnen gerne dabei behilflich, auch diese rechtzeitig zu planen und abzuschließen.

    Welche Nachteile habe ich beim Annuitätendarlehen?

    Die Planungssicherheit des Annuitätendarlehens kann für Sie in einigen Fällen auch zum Boomerang werden. So können Sie während der Laufzeit nicht auf für Sie positive Zinsentwicklungen und Veränderungen Ihrer finanziellen Möglichkeiten reagieren. Sie können sich trotz dieser Umstände etwas Flexibilität für Ihre Baufinanzierung sichern. Dazu empfehlen wir Ihnen, sowohl die Möglichkeit für Sondertilgungen als auch einen oder gar mehrere Tilgungssatzwechsel vertraglich zu vereinbaren. Auf diese Weise können Sie, sollten Sie durch Geschenke, Erbschaften oder hohe Steuerrückzahlungen unerwartet zu Geld kommen, auch schon während der Laufzeit die Kreditsumme außerhalb der regelmäßig anfallenden Ratenzahlungen reduzieren. Diese Möglichkeit besteht in der Regel auch ohne eine vertragliche Vereinbarung, allerdings müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Bank in diesem Fall eine Vorfälligkeitsentschädigung von Ihnen einfordern wird.

    Ein weiteres Risiko birgt die gegebenenfalls fällige Anschlussfinanzierung für Ihre Restschuld, denn Sie können nicht abschätzen, wie sich der Zinssatz bis zum Ablauf Ihrer Zinsbindung entwickelt hat. Ihre Anschlussfinanzierung kann also unter Umständen wesentlich teurer werden als die ursprüngliche abgeschlossene Baufinanzierung. Optionen, sich dagegen zu schützen, bieten Ihnen zum Beispiel das Forward- oder das Vortilger-Darlehen.

    Wann ist das Annuitätendarlehen für mich sinnvoll?

    Wie eingangs gesagt ist das Annuitätendarlehen die am weitesten verbreitete Art des Baudarlehens, und das nicht ohne Grund. Wenn Sie Ihre Immobilie selbst nutzen möchten und sich Zins- und damit Planungssicherheit wünschen, ist das Annuitätendarlehen die optimale Wahl, zumal es durch die KfW-Förderungen, Sondertilgungsrechte u.v.m. viele Gestaltungs- und Ergänzungsmöglichkeiten bietet.

    Das Forward-Darlehen

    Das Forward-Darlehen ist eine Variation des Annuitätendarlehens. Alle zuvor erwähnten Charakteristika bleiben erhalten, der einzige Unterschied: Das Forward-Darlehen wird erst bis zu 66 Monate nach Vertragsabschluss ausgezahlt, und zwar ohne Bereitstellungszinsen oder andere monatliche Kosten in der Wartezeit. Auf diese Weise sichern Sie sich den heute gültigen Zinssatz (plus einen Aufschlag für die Bereitstellung) für Ihre Baufinanzierung in bis zu fünfeinhalb Jahren. Nach Ablauf der Forward-Periode zahlen Sie dann wie beim Annuitätendarlehen monatliche Raten bestehend aus Zins und Tilgung.

    Welche Vorteile bietet mir das Forward-Darlehen?

    Der Vorteil des Forward-Darlehens ist, dass Sie sich einen heute gültigen günstigen Zinssatz (plus Aufschlag) für ein Bau- oder Kaufvorhaben sichern können, das Sie in absehbarer Zeit, aber eben nicht jetzt realisieren wollen oder können. Sie erkaufen sich demnach Zinssicherheit für die Zukunft.

    Welche Nachteile habe ich beim Forward-Darlehen?

    Der zentrale Nachteil eines Forward-Darlehens ist, dass auch hier die Zinsentwicklungen für Sie nicht planbar sind. Sollte der Marktzins zum Zeitpunkt der Realisierung Ihres Bauprojektes niedriger sein als der vereinbarte Darlehenszins, so müssen Sie dennoch diesen teureren Kredit abnehmen. Verweigern Sie die Aufnahme, wird Ihre Bank eine Nichtabnahmeentschädigung einfordern.

    Wann ist das Forward-Darlehen für mich sinnvoll?

    Die Aufnahme eines Forward-Darlehens ergibt für Sie nur in der Erwartung stark steigender Kreditzinsen Sinn. Besonders beliebt ist der Einsatz bei Anschlussfinanzierungen, da Sie so die beim Annuitätendarlehen liebgewonnene Planungssicherheit auch für den Betrag der Restschuld Ihrer Baufinanzierungssumme erhalten.

    Das Volltilgerdarlehen-Darlehen

    Das Volltilger-Darlehen ist eine weitere Option für Ihre Baufinanzierung, die sich grundsätzlich nur darin vom Annuitätendarlehen unterscheidet, dass die gesamte Darlehenssumme bereits während der Laufzeit abgezahlt wird, also eine etwaige Restschuld entfällt. Sie können daher mit entsprechend hohen Vertragslaufzeiten von 20 bis 25 Jahren rechnen. Die Zinsbindung gilt über den gesamten Zeitraum, was auch bedeutet, dass Sie bei dieser Variante mit etwas höheren Kreditzinsen rechnen müssen. 

    Welche Vorteile bietet mir das Volltilger-Darlehen?

    Ihr zentraler Vorteil bei Abschluss eines Volltilger-Darlehens ist die absolute Planungssicherheit. Die monatlichen Raten werden sich für Sie während der gesamten Baufinanzierung nicht verändern, außerdem entfällt das Risiko einer Restschuld.

    Welche Nachteile habe ich beim Volltilger-Darlehen?

    Diese Planungssicherheit lässt sich Ihre Bank in der Regel durch einen Aufschlag zum marktüblichen Zinssatz für Ihre Bauzinsen bezahlen. Zusätzlich können Sie während der Laufzeit durch die Zinsbindung nicht von fallenden Zinsen profitieren und sind sehr unflexibel in der Umgestaltung Ihrer Hausfinanzierung. Der Gesetzgeber bietet Ihnen allerdings die Möglichkeit, 10 Jahre nach der vollständigen Auszahlung Ihres Kredites Ihre Volltilger-Baufinanzierung mit einer sechsmonatigen Frist zu kündigen.

    Wann ist das Volltilger-Darlehen für mich sinnvoll?

    Ein Volltilger-Darlehen könnte für Sie in einer Niedrigzinsperiode Sinn ergeben. Auf diese Weise sichern Sie sich den günstigen Bauzins über die gesamte Laufzeit Ihrer Baufinanzierung und können mit verlässlichen monatlichen Raten rechnen.

    Das variable Darlehen

    Bei Abschluss eines variablen Darlehens vereinbaren Sie mit Ihrer Bank eine regelmäßige Anpassung des Bauzinssatzes entsprechend dem aktuellen Marktzins. Basis dafür ist der Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Geld leihen, der sogenannte EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) plus eine Gewinnmarge für das Kreditinstitut. Der Anpassungszeitraum entspricht in der Regel 3 Monaten.

    Welche Vorteile bietet mir das variable Darlehen?

    Ihre Vorteile bei einem variablen Darlehen liegen in der Chance auf sinkende Zinsen. Sollte der Marktzins sinken, profitieren Sie zeitnah von dieser Entwicklung.

    Welche Nachteile habe ich beim variablen Darlehen?

    Genauso kann es Ihnen aber auch passieren, dass sich Ihr Zinssatz bei steigenden Marktzinsen erhöht und damit auch Ihre monatliche Belastung wächst. Üblicherweise haben Sie bei einem variablen Darlehen jedoch die Möglichkeit, Ihren Kredit bei stark steigendem Zinssatz in ein Darlehen mit langfristiger Zinsbindung umzuwandeln.

    Wann ist das variable Darlehen für mich sinnvoll?

    Ein variables Darlehen eignet sich für Sie nur in Erwartung stark fallender Zinsen. Sie sollten ein gutes Gespür für den Finanzmarkt haben und den Leitzins der Europäischen Zentralbank im Blick behalten. Zudem benötigen Sie unbedingt hohe Rücklagen, um gegebenenfalls steigende monatliche Raten auffangen zu können. Diese Summe wird in der Regel über einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung abgesichert.

    Das endfällige Darlehen

    Das endfällige Darlehen unterscheidet sich von den bisher vorgestellten Möglichkeiten der Baufinanzierung vor allem dadurch, dass Sie keine monatliche Tilgung vornehmen, sondern lediglich die Zinskosten zu tragen haben. Sie zahlen die komplette Darlehenssumme zum Ende der Vertragslaufeit in einer Rate an Ihre Bank zurück.

    Welche Vorteile bietet mir das endfällige Darlehen?

    Ihr Vorteil beim endfälligen Darlehen ist die niedrige monatliche Rate, da Sie keine Tilgungszahlungen zu leisten haben. Zudem können Sie die monatlichen Zinszahlungen steuerlich geltend machen, sollten Sie Ihre Immobilie nicht selbst nutzen, sondern weitervermieten.

    Welche Nachteile habe ich beim endfälligen Darlehen?

    Sollten Sie zur Absicherung der fälligen Endsumme eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag abgeschlossen haben, müssen Sie diese Doppelbelastung mit in Ihr Finanzierungskonzept einplanen. Ein geringer Sparzins für Ihr angespartes Vermögen macht Ihr Bau- oder Kaufprojekt indirekt ebenfalls teurer, da Sie mit der monatlich gesparten Summe gegenüber einer normalen Tilgung kaum Geld verdienen. Zudem zahlen Sie in der Summe mehr Zinsen, da diese sich über den gesamten Zeitraum monatlich auf eine gleichbleibende statt auf eine schrumpfende Darlehenssumme berechnen.

    Wann ist das endfällige Darlehen für mich sinnvoll?

    Sollten Sie Ihr Eigenheim finanzieren wollen, raten wir Ihnen von einer Finanzierung über ein endfälliges Darlehen ab. Sollten Sie jedoch Wohnraum zur Vermietung bauen beziehungsweise kaufen, könnte diese Art der Finanzierung für Sie von Vorteil sein. Die regelmäßig anfallenden Zinsen können Sie steuerlich geltend machen und die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zinswirksam anlegen, um so die Schulden am Ende der Laufzeit in einer Rate zu tilgen. Wenn Sie über genügend Eigenkapital verfügen, müssten Sie die fällige Endsumme nicht einmal durch Bausparverträge oder eine Lebensversicherung absichern.

    Besichtigen Sie Ihr Wunschobjekt und beginnen Sie die Verhandlungen

    Je schneller Sie sich persönlich einen Eindruck von Ihrer Wunschimmobilie gemacht haben, desto besser. Wir empfehlen Ihnen, den Makler oder Verkäufer direkt beim ersten Treffen um einen Entwurf des Kaufvertrages zu bitten. So gewinnen Sie zum einen etwas Zeit, um den Vertrag fundiert prüfen zu lassen und mit dem Objekt schon einmal bei Ihrem Immobilienfinanzierer vorstellig zu werden. Außerdem signalisieren Sie dem Verkäufer die Ernsthaftigkeit Ihres Anliegens und bringen sich so in eine gute Ausgangsposition.

    Schließen Sie Ihre Baufinanzierung ab

    Am Ende all Ihrer Vorbereitungen dürfen Sie nun den letzten Schritt machen: Schließen Sie Ihren Vertrag zur Baufinanzierung ab und machen Sie den Traum der eigenen vier Wände wahr. Zur Finanzierungszusage benötigt Ihre Bank verschiedene Unterlagen. Dabei handelt es sich um Bonitätsunterlagen und Unterlagen zur Immobilie. Die Unterlagen zur Immobilie erhalten Sie vom Verkäufer, Eigentümer oder Ihrem Makler. Abhängig vom Kreditinstitut kommen noch verschiedene Dokumente dazu. Da Sie die Dokumente bereits mit unserem Berater gemeinsam vorbereitet haben, ist dieser Schritt schnell gemacht. Nach der erfolgten Finanzierungszusage durch die Bank unterschreiben Sie den Darlehensvertrag. Bei einigen Banken tun Sie dies direkt in der Filiale vor Ort, bei anderen Banken bekommen Sie den Vertrag per Post und senden ihn dann unterschrieben zurück. Damit ist Ihre Immobilienfinanzierung abgeschlossen. Nach dem folgenden Notartermin ist dann auch der Kauf Ihrer Immobilie vollbracht. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie den Notarvertrag erst nach der Finanzierungszusage unterschreiben, idealerweise in den 14 Tagen Widerrufsfrist, welche Sie für Ihre Darlehen haben.

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    Super tolles und qualifiziertes Team. Ich fühle mich super aufgehoben. Kann ich nur weiterempfehlen.

    Jörg Althoff