Mit unserem Anschlussfinanzierungsrechner erhältst du eine erste Einschätzung zu deiner verbleibenden Restschuld und der zukünftigen monatlichen Rate. Vergleiche unterschiedliche Anschlusszinsen und Tilgungssätze und sieh direkt, wie sich die neuen Konditionen auf deine weitere Finanzierung auswirken können.
Der Anschlussfinanzierungsrechner zeigt dir, wie sich dein bestehendes Immobiliendarlehen bis zum Ende der Sollzinsbindung entwickelt und welcher Betrag anschließend voraussichtlich noch offen ist. Diese Restschuld bildet die Grundlage für deine Anschlussfinanzierung.
Für den verbleibenden Betrag kannst du verschiedene Anschlusszinsen, Tilgungssätze und Laufzeiten durchspielen. So erkennst du, wie hoch deine zukünftige monatliche Rate ausfallen könnte und wie lange die vollständige Rückzahlung unter den gewählten Bedingungen dauern würde.
Die Restschuld ist der Betrag, der am Ende deiner bisherigen Sollzinsbindung noch nicht zurückgezahlt wurde. Da die Sollzinsbindung häufig kürzer als die vollständige Darlehenslaufzeit ist, bleibt bei vielen Baufinanzierungen ein erheblicher Betrag offen.
Je höher die Restschuld ausfällt, desto stärker wirkt sich der neue Zinssatz auf deine zukünftige monatliche Belastung aus. Bereits kleine Zinsunterschiede können über viele Jahre einen deutlichen Unterschied bei Rate und Gesamtkosten verursachen.
Die genaue Restschuld findest du in deinem Tilgungsplan, im aktuellen Darlehenskonto oder auf Anfrage bei deiner Bank. Ausführliche Informationen dazu findest du in unserem Ratgeber Restschuld am Ende der Zinsbindung.
Der Zinssatz deiner Erstfinanzierung gilt nur bis zum Ende der vereinbarten Sollzinsbindung. Für die Anschlussfinanzierung gelten die Konditionen, die zum neuen Vertragsabschluss verfügbar sind. Liegt der Anschlusszins über deinem bisherigen Zinssatz, kann die monatliche Rate steigen, selbst wenn deine Restschuld inzwischen gesunken ist.
Mit dem Rechner kannst du deshalb verschiedene Zinsszenarien vergleichen. Berechne neben einem erwarteten Zinssatz auch eine vorsichtigere Variante mit einem höheren Anschlusszins. So erkennst du, welche monatliche Belastung dein Haushalt noch tragen könnte und wie viel Sicherheit deine Planung bietet.
Die bisherige und aktuelle Entwicklung der Bauzinsen kannst du auf unserer Seite zum Zinsverlauf ansehen. Sie kann dir bei der Einordnung helfen, ist aber keine verlässliche Prognose für zukünftige Konditionen.
Bei der Anschlussfinanzierung kannst du die Tilgung neu festlegen und an deine heutige finanzielle Situation anpassen. Wenn dein Einkommen seit der Erstfinanzierung gestiegen ist oder andere Verpflichtungen weggefallen sind, kann eine höhere Tilgung sinnvoll sein.
Eine höhere Tilgung erhöht zunächst die monatliche Rate, reduziert aber die Restschuld schneller. Dadurch verkürzt sich die weitere Laufzeit und die gesamten Zinskosten können sinken. Mit einer niedrigeren Tilgung lässt sich die Rate reduzieren, allerdings dauert die Rückzahlung länger.
Prüfe mit unserem Tilgungsrechner, wie sich unterschiedliche Tilgungsraten und mögliche Sondertilgungen langfristig auf dein Darlehen auswirken.
Für deine Anschlussfinanzierung hast du grundsätzlich die Möglichkeit, bei deiner bisherigen Bank zu bleiben oder zu einem anderen Darlehensgeber zu wechseln.
Zum regulären Ende der Sollzinsbindung kannst du die Bank wechseln, ohne für die Ablösung des Darlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Für die Übertragung der Grundschuld können jedoch Notar- und Grundbuchkosten entstehen. Ob sich der Wechsel lohnt, hängt vor allem von der Restschuld und dem möglichen Zinsvorteil ab.
Eine ausführliche Gegenüberstellung findest du im Ratgeber Anschlussfinanzierung: Prolongation oder Umschuldung.
Du solltest nicht erst auf das Angebot deiner bisherigen Bank warten. Wenn du frühzeitig deine Restschuld ermittelst, dein Budget prüfst und verschiedene Zinsszenarien berechnest, bleibt ausreichend Zeit für einen gründlichen Vergleich.
Liegt das Ende deiner Sollzinsbindung noch mehrere Jahre in der Zukunft, kann ein Forward-Darlehen infrage kommen. Damit vereinbarst du den Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung bereits heute, obwohl das neue Darlehen erst später beginnt. Für diese Zinssicherheit wird normalerweise ein Aufschlag berechnet.
Ob die frühzeitige Zinssicherung sinnvoll ist, hängt vom aktuellen Zinsniveau, dem zeitlichen Vorlauf und deiner persönlichen Risikobereitschaft ab. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zum Forward-Darlehen.
Bis zum Ende der Sollzinsbindung kannst du die Ausgangslage für deine Anschlussfinanzierung möglicherweise noch verbessern. Welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen, hängt von den Vereinbarungen in deinem bestehenden Darlehensvertrag ab.
Das Angebot deiner bisherigen Bank ist bequem, muss aber nicht automatisch die besten Konditionen enthalten. Bei einer hohen Restschuld können bereits kleine Unterschiede beim Zinssatz über die neue Sollzinsbindung zu erheblichen Mehrkosten führen.
Vergleiche deshalb nicht nur den angebotenen Sollzins. Auch Tilgung, Sondertilgungsmöglichkeiten, Tilgungssatzwechsel, Sollzinsbindung und die verbleibende Gesamtlaufzeit gehören zu einer guten Anschlussfinanzierung.
Der Anschlussfinanzierungsrechner liefert dir eine erste Orientierung, aber noch kein verbindliches Finanzierungsangebot. Die tatsächlich verfügbaren Konditionen hängen unter anderem von deiner Restschuld, deinem Einkommen, deiner Bonität, dem aktuellen Immobilienwert und den Anforderungen der jeweiligen Bank ab.
Wir vergleichen für dich die Angebote von über 650 Banken und prüfen Prolongation, Umschuldung und Forward-Darlehen. So findest du eine Anschlussfinanzierung, deren Rate, Tilgung und Sollzinsbindung zu deiner heutigen Lebenssituation passen.
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Nein. Die Berechnung ist eine erste Orientierung auf Grundlage deiner Angaben und der gewählten Zinsszenarien. Ein verbindliches Angebot ist erst möglich, nachdem deine finanzielle Situation, die Restschuld und die Immobilie geprüft wurden.
Die Restschuld zum Ende der Sollzinsbindung findest du im Tilgungsplan, den du mit deinem Darlehensvertrag erhalten hast. Zusätzlich kannst du den aktuellen Stand deinem Darlehenskonto entnehmen oder direkt bei deiner Bank erfragen.
Bei einem höheren Anschlusszins wird ein größerer Teil der monatlichen Rate für Zinsen verwendet. Wenn die Tilgung unverändert bleiben soll, steigt dadurch die Rate. Soll die Rate gleich bleiben, sinkt der Tilgungsanteil und die vollständige Rückzahlung dauert länger.
Beginne möglichst frühzeitig mit der Planung und warte nicht ausschließlich auf das Angebot deiner bisherigen Bank. Wenn du deine Restschuld, dein verfügbares Budget und unterschiedliche Zinsszenarien rechtzeitig kennst, kannst du Angebote in Ruhe vergleichen. Mit einem Forward-Darlehen ist eine Zinssicherung sogar mehrere Jahre vor dem Ende der Sollzinsbindung möglich.
Bei einer Prolongation verlängerst du deine Finanzierung bei der bisherigen Bank. Bei einer Umschuldung wechselt die Restschuld zu einem neuen Darlehensgeber. Der Wechsel ermöglicht einen breiteren Konditionsvergleich und eine neue Gestaltung der Finanzierung, erfordert aber zusätzliche Unterlagen und eine Übertragung der Grundschuld.
Je nach Darlehensvertrag kannst du Sondertilgungen leisten oder den Tilgungssatz erhöhen. Zum Ende der Sollzinsbindung ist außerdem eine teilweise Rückzahlung aus vorhandenem Eigenkapital möglich. Dadurch benötigst du einen geringeren Anschlusskredit und kannst deine zukünftige Zinsbelastung reduzieren.